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Erfolgreiche Zwischenbilanz nach einem Jahr „Unterstützte Beschäftigung Westerwald“ dank Kooperationsbereitschaft der Westerwälder Unternehmen

Caritas und Diakonie schaffen im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung berufliche
Perspektiven für behinderte Menschen


Montabaur, Okt 2010. Seit einem Jahr befinden sich neun junge Teilnehmer in der von der Bundesagentur
für Arbeit finanzierten Maßnahme „Unterstützte Beschäftigung“, die seit Herbst 2009 der
Weiterentwicklung der beruflichen Integration behinderter Menschen dienen soll. Die Caritas-
Werkstätten Westerwald/Rhein-Lahn und der Integrationsfachdienst des Diakonischen Werkes im
Westerwaldkreis, die die Maßnahme „Unterstützte Beschäftigung Westerwald“ - kurz UBW -
gemeinsam durchführen, sind mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden. Ziel der in der Regel
zweijährigen betrieblichen Qualifizierung ist es, behinderten Menschen mit besonderem
Unterstützungsbedarf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln. Dank der
erfolgreichen Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben und Einrichtungen und deren bisherigen
Erfahrungen mit den Teilnehmern bestehen guten Aussichten, die Mehrzahl der Betroffenen bis
Herbst 2011 auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Der 20-jährige Thomas Schumann aus Sessenhausen ist einer der Teilnehmer der UBW. Als
Förderschulabgänger gab es für ihn wenig Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Den
Integrationsasssistenten der Caritas-Werkstätten und des Diakonischen Werkes gelang es, ihn direkt
nach Feststellung seiner Fähigkeiten und Interessen in seinem Heimatort auf einen Arbeitsplatz bei
der Firma Flaschenland zu vermitteln, wo er nun schon mehr als zwölf Monate als Lagerhelfer tätig ist.
Die Methode „erst platzieren, dann qualifizieren“ habe sich bewährt, erläutert Thomas Volk, Mitarbeiter
der Caritas. Das Konzept der UBW bestehe darin, dass die Teilnehmer zunächst in der realen
Arbeitswelt möglichst wohnortnah platziert und dort begleitet würden. Parallel dazu fänden
wöchentlich Projekttage in Schulungsräumen in Montabaur statt. Auf dem Programm stünden dann
unter anderem Kulturtechniken wie Rechnen, Schreiben und Lesen, Kurse zu sozialen Kompetenzen,
Förderung der Team-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sowie Themen zum betrieblichen Alltag.
„Je nach Berufsfeld werden ergänzende individuelle Qualifizierungen angeboten wie z. B.
Staplerunterweisungen. Die Projekttage dienen auch der Reflexion und dem Austausch mit den
anderen Teilnehmern“ erläutert Volk weiter. Darüber hinaus würden alle Teilnehmer regelmäßig an
ihren Arbeitsplätzen durch Mitarbeiter der UBW begleitet, um vor Ort zusätzlich zu qualifizieren oder
Gespräche mit Anleitern und Vorgesetzten zu führen.

Bei der Firma Flaschenland in Sessenhausen hat Thomas Schumann ein vielfältiges Aufgabengebiet
als Lagerhelfer. Das Auffüllen der Verpackungsmaterialien, die Kommissionierung von Artikeln bei
einfachen Aufträgen, Montage von Verschlüssen oder die Fertigstellung von Paletten unter Anleitung
gehören zu seinen Tätigkeiten. Das international tätige Unternehmen, das sich auf die Belieferung von
Hofläden, Hotels, Brennereien, Gastronomen und Endverbrauchern mit veredelten und auf Wunsch
bedruckten Flaschen und gläsernen Behältnissen spezialisiert hat, bevorratet in seinen
Geschäftsräumen mehr als 500 verschiedene Artikel. Thomas Schumann ist mittlerweile fester
Bestandteil der Mannschaft des Firmeninhabers Jens Heil. Er fühlt sich wohl und gut
aufgenommen bei der Firma Flaschenland. Von Beginn an wurde ihm aus der Mitarbeiterschaft ein
Mentor zur Seite gestellt, der bei möglichen Fragen oder Unsicherheiten direkt aktiv wird. Bei
Betriebsfeiern oder gemeinsamen Aktivitäten außerhalb der Arbeit ist er selbstverständlich dabei.
Erleichternd kommt hinzu, dass Thomas Schumann seinen Arbeitsplatz per Fahrrad erreichen kann
und somit flexibel einsetzbar ist. „Dies ist gerade in Stoßzeiten von Vorteil“ betont der Firmenchef.
Soziale Verantwortung und die Bereitschaft Personen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf zu
beschäftigen sind Jens Heil nicht fremd. Neben Thomas Schumann gibt er auch Bewerbern ohne
Schulabschluss die Chance, sich im betrieblichen Alltag zu bewähren. Für Thomas Schumann sieht er
eine realistische Perspektive, ihn kommendes Jahr nach Ablauf der Maßnahme als Lagerhelfer zu
beschäftigen. Bis dahin gilt es noch, seine beruflichen Fähigkeiten im Bereich Lagerwirtschaft zu
festigen.

Der Werdegang des jungen Mannes aus Sessenhausen steht exemplarisch für viele junge Menschen,
die aufgrund einer Behinderung kaum Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle auf
dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben. Diesen Personen sollte durch die Einführung des Gesetzes der
Unterstützten Beschäftigung im SGB IX die Möglichkeit eröffnet werden, ihren Lebensunterhalt selbst
zu erarbeiten. Die Anbieter der UBW, Caritas und Diakonie, ziehen nach zwölf Monaten eine
erfolgreiche Halbzeitbilanz. Ihrer Aussage nach hat die Mehrzahl der neun Teilnehmer gute
Aussichten im Herbst kommenden Jahres nach Beendigung der Maßnahme in ein
sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu wechseln. Sie betonen, dass diese positive
Prognose nur dank der Unterstützung der heimischen Betriebe und Einrichtungen möglich ist, die die
notwendigen Arbeitsplätze und die Unterstützung vor Ort gewährleisten. Für alle Teilnehmer wurden
innerhalb kurzer Zeit wohnortnahe Beschäftigungsmöglichkeiten gefunden, wo sie sich erproben,
unter Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes tätig sein und ihre Vorgesetzten von ihrer
Leistungsbereitschaft und ihren Fähigkeiten überzeugen konnten.

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Auf dem Foto von links: Thomas Schumann bei seiner Lagertätigkeit in der Firma Flaschenland sowie
Integrationsassistent der Caritas-Werkstätten Westerwald/Rhein-Lahn Thomas Volk.
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* Preisangaben inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten
© 2019 Flaschenland GmbH